Generalversammlung am 29.06.2017

in der Veit-vom-Berg-Halle Uehlfeld

Auszug aus der Fränkischen Landeszeitung Nr. 152 vom 05. Juli 2017:

Mehrere Besonderheiten hatte die Generalversammlung der Raiffeisenbank Uehlfeld-Dachsbach eG in der Veit-vom-Berg-Halle in Uehlfeld zu bieten: Zur Unterhaltung spielte die BigBand "The Jazzconnection" der Musikschule im Landkreis. Zudem galt es, langjährige Mitglieder zu ehren.

Vorstandsvorsitzende Christine Sengenberger richtete zunächst kritische Worte über die aktuelle Lage an die Versammlung. Durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank finde eine Geldentwertung auf Kosten aller Sparer, aber auch der klassischen Banken statt. "Das ist für die Systeme nicht gesund und kann auf Dauer auch nicht gut gehen." So müsse auch die Bank im unteren Aischgrund seit August 2016 Strafzinsen für Anlagen bei der Zentralbank bezahlen. Anschaulich stellte sie die "Regulierungsflut" dar, die auf kleinere und mittlere Banken ausgeübt werde. Man bewege sich in einem schwierigen Umfeld. Nach und nach fusionierten die Banken. Die Lösung liege aber nicht in der schieren Größe, sondern in der Kompetenz vor Ort. Die Eigenständigkeit der Bank sei ein wesentliches Ziel: "Wir sind ein Stück Aischgrund und wollen es auch bleiben", sagte Sengenberger - übrigens die einzige Vorstandsvorsitzende einer Genossenschaftsbank in Bayern - unter kräftigem Applaus in der fast vollen Veit-vom-Berg-Halle. Als deren Hausherr dankte Uehlfelds Bürgermeister für die Gewerbesteuer und Spendenfreudigkeit der Bank, auch im Namen der Bürgermeister von Gerhardshofen, Dachsbach und Vestenbergsgreuth.

In seinem Geschäftsbericht sprach der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Andreas Rittmayer von einer "positiven Entwicklung". Die Bilanzsumme sei  um 4,1 Millionen Euro auf 138,7 Millionen Euro angestiegen. 300 neue Kreditengagements seien 2016 dazugekommen. Das (gestiegene) betreute Kundenkreditvolumen beträgt 107,3 Millionen Euro. Kundeneinlagen seien es 109,9 Millionen Euro - 4,7 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. 15,2 Millionen Euro weist man in Sachen Eigenkapital aus. Der Jahresüberschuss 2016 wird wie folgt verwendet: 593.000 Euro fließen in Rücklagen. Der Reingewinn danach beträgt 82.644 Euro, wovon 40.369 Euro in andere Rücklagen fließen, 42.275 Euro werden ausgeschüttet. Die Genossen erhalten jeweils vier Prozent Dividende pro gezeichnetem Anteil.

Von rund 3.500 Mitgliedern wurden einige geehrt. Die "goldene Mitgliedschaft" von 50 Jahren konnten acht Mitglieder feiern. Erstmals war auch eine Firma unter den Jubilaren. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden drei Mitglieder geehrt.

Am Schluss sang die BigBand das Lied "I will survive" - eigenständig bleiben und überleben, gerade das habe sich die Bank im unteren Aischgrund , wie betont wurde, auf die Fahnen geschrieben.

Die Raiffeisenbank Uehlfeld-Dachsbach eG hielt ihre Generalversammlung in der Veit-vom-Berg-Halle Uehlfeld ab.

Musikalisch umrahmt wurde die Generalversammlung von der BigBand "The Jazzconnection" der Musikschule im Landkreis Neustadt/Aisch - Bad Windsheim.

Für 50 bzw. 60 Jahre Mitgliedschaft wurden elf treue Mitglieder der Raiffeisenbank geehrt.

Turnusgemäß schieden aus dem Aufsichtsrat Herr Hans Werner und Herr Joachim Lorenz aus. Aufsichtsratsvorsitzender Hans Werner stand aufgrund Erreichens der Altergrenze nicht mehr zur Verfügung und wurde nach über 24 Jahren Tätigkeit im Aufsichtsrat verabschiedet. Neu in den Aufsichtsrat wurde Herr Udo Faßold aus Oberhöchstädt gewählt. Joachim Lorenz wurde einstimmig wiedergewählt. Das Bild zeigt den stv. Aufsichtsratsvorsitzenden Gerhard Winkler, Monika und Hans Werner, die Vorstandsvorsitzende Christine Sengenberger und den stv. Vorstandsvorsitzenden Andreas Rittmayer (v.l.n.r.).

 

Auszug aus der Fränkischen Landeszeitung Nr. 152 vom 05. Juli 2017:

Christine Sengenberger verabschiedete nach "mehr als 24 Jahren" den Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Werner. Aufgrund der Altersgrenze war er nicht mehr wählbar. Die Vorsitzende hatte einige Zahlen im Gepäck, bevor sie ihm die silberne Ehrennadel des Genossenschaftsverbands Bayern e.V. ansteckte und die Ehrenurkunde aushändigte: Als der gelernte Bilanzbuchhalter im Mai 1993 in den Aufsichtsrat gewählt wurde, hatte die Bank ein Bilanzvolumen von rund 46 Millionen Euro. Heute seien rund 140 Millionen Euro zu verantworten. Das Eigenkapital betrug 1,9 Millionen Euro, heute stünden gut 15 Millionen Euro in den Büchern. Maßgebliche Entscheidungen habe Werner mitgetragen, beispielsweise die Übertragung des Warengeschäftes an die Tochter Raiffeisen-Landhandel und infolgedessen den Bau des "kleinen Finanzplatzes in Uehlfeld". Werners designierter Nachfolger als Aufsichtsratsvorsitzender ist Gerhard Winkler. Neu im Aufsichtsrat ist jetzt der Landwirtschaftsmeister Udo Faßold aus Oberhöchstädt. Joachim Lorenz wurde wiedergewählt.

Vorstandsvorsitzende Christine Sengenberger (hinten), Stellvertreter Andreas Rittmayer (links) und Prokurist Norbert Lösch (rechts) übergaben Spenden für gute Zwecke.

 

Auszug aus der Fränkischen Landeszeitung Nr. 155 vom 08. Juli 2017:

Die Bank im unteren Aischgrund vergab bei ihrer Generalversammlung Finanzspritzen für einen guten Zweck.

An Spenden erhielt die "First-Responder-Gruppe" der Freiwilligen Feuerwehr Markt Uehlfeld 1.000,00 €. Der gleiche Betrag wurde dem Förderverein des Jugendblasorchesters "Aischgrund" zuteil. Je drei "Raiffeisen-Bänke" in blau-oranger Farbe bekamen die Gemeinden Uehlfeld und Vestenbergsgreuth.

Die Spenden übergab Prokurist Norbert Lösch.